Bio

19 Jahre

Wohnort: Währing

Ich wurde 1990 geboren und lebe seitdem in Gersthof (18 Bez). 2008 verbrachte ich ein Semester als Austauschschüler in den USA. Derzeit bin ich Maturant und seit 2008/09 Schulsprecher meiner Schule. Politik, Philosophie und Beschäftigung mit (jungen) Menschen sind meine zentralen Lebensinhalte. Ich singe, tanze, lese, sportle, musiziere und lerne gerne, bin gerne unter Menschen, kann aber auch ganz alleine die Natur genießen. Einen prägenden Lebenslauf, der Themen wie meine Erziehung, Ausgrenzung, Internet, den Tod meines Vaters oder Gemeinschaft umfasst, findest du auf arminsoyka.at/cv


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Funktioniert auf eurem Mac die Internetfreigabe noch? Ich habe das selbe Problem auf drei verschiedenen Macs beobachtet. http://is.gd/elrua

am 17. August von arminsoyka

Fragen & Antworten

Was ist deine Motivation dich im Rahmen der Wiener Grünen politisch aktiv zu engagieren?

Ich bin überzeugt, dass die grüne Idee einer solidarischen Gesellschaft freier Menschen in einer intakten Umwelt Realität werden kann und soll. Junge Erwachsene und Jugendliche haben größtes Interesse an dieser Vision, das merke ich Tag für Tag. Aber sie müssen abgeholt werden. Hier gibt es viele Verbesserungsmöglichkeiten. Ich möchte mich und meine Ideen einbringen. Weil Grün größer werden muss!

Was sind die bestimmenden Herausforderungen für Wien in den nächsten 10 Jahren?

Junge (und alte) Menschen träumen zu lassen. Ihnen zu zeigen, dass und wie sie sich selbst (!!!) aus Abhängigkeiten befreien und Ängste hinter sich lassen können. Gerade die Jugend dürfen wir nicht vergessen. Sie ist das werdende Fundament. Leidenschaft, Vertrauen, Optimismus und Selbstverwirklichung sind hier vier Schlagworte, die ich in Wien mit Grün für die Zukunft leben möchte.

Was ist deine ungewöhnlichste/innovativste Idee die Herausforderungen zu bewältigen?

Einfach anders sein: innovativ, selbstkritisch und offen! Besonders wichtig ist es mir hier Menschen nicht nur einzubinden, sondern selber machen zu lassen, um der Partizipation eine neue Qualität zu geben. "Die Leute" können selber anpacken, was sie brauchen sind Motivatoren, ehrliches Interesse und Unterstützung. Deswegen: weniger politische Sprachrohe, mehr politische Mobilitätsdienstleister!

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Andreas Lindinger fragte 13.11.2009

Lieber Armin, Deinen Anspruch "einfach anders zu seinen" interpretiere ich nicht nur auf PolitikerInnen anderer Parteien sondern auch auf uns Grüne bezogen. Du willst dabei "innovativ, selbstkritisch und offen" sein. Wo sind dir die Grünen momentan zu wenig "innovativ, selbstkritisch und offen" und wie willst du dies konkret ändern? Danke! Lg Andi

 
Armin Soyka
Armin Soyka antwortete 13.11.2009

In der Art sich selbst darzustellen. Wir haben die besten Ideen. Wir haben die besten Köpfe - und von denen viel zu viele für unsere Mandate. Wir legen uns ein riesen Ei, wenn wir es nicht schaffen uns ordentlich darzustellen. Das beste Beispiel sind da unsere Grundwerte. Wir haben 6 Grundwerte. Und die sind überzeugend. Aber wo zeigen wir sie? Wo erklären wir sie? Wo diskutieren wir sie? Von diesen genialen Grundwerten erfährt man nichts, wenn man unsere Webseite besucht. Um an sie zu kommen, muss man das grüne Grundsatzprogramm als PDF herunter laden und es anschließend bis Seite 7 oder 8 Lesen. Diese Grundwerte sollten überall, besonders auf unserer Webseite zu finden sein. Von ihnen sollten wir erzählen. Das ist, was uns charakterisiert. Ökologisch, basisdemokratisch, selbstbestimmt, feministisch, solidarisch und gewaltfrei. Das könnten Aushängeschilder sein - momentan verstauben sie in der Ecke. Wir müssen uns auch mehr Mühe um die Web2.0-Community geben. Netzpolitik muss einen zentralen Stellenwert für uns Grüne haben - gerade wenn es um Netzfreiheit und damit Bürgerrechte geht. Hier ist unser Potenzial fast noch größer als bei den Jugendlichen. Wenn wir uns nicht schnell an diese Zielgruppe wenden, werden sie zu den Piraten abdriften. Offen sein heißt auch Macht abgeben. Wir brauchen mehr Freiwillige, die mehr Verantwortung übernehmen und logischer weise auch mehr tun können. Am dringensten müssen wir aber lernen präsent zu sein. Darüber habe ich soeben einen Blogartikel geschrieben, ich freue mich auf und über Diskussion. http://arminsoyka.at/blog/?p=644

 
cris fragte 2.11.2009

Du sprichst als einer von ganz wenigen Drogenpolitik an. Was stellst du dir dabei vor? Welche Erfahrungen hast du mit Jugendlichen und Drogenkonsum? Alles Gute, Cris

 
Armin Soyka
Armin Soyka antwortete 2.11.2009

Das ist eine sehr sehr spannende Frage und ich denke auch eine sehr Grundsätzliche. Der Umgang mit "Drogenkonsumierenden" sagt, denke ich, viel über eine Gesellschaft aus. Vorweg: Drogen sind in meine augen Rauschzustand herstellende oder körperexterne Substanz, die Neurotransmitter manipulieren. Auf den Lebensalltag der Jugendlichen umgelegt, sind die relevanten Rauschmittel Alkohol, Zigaretten und Cannabis, in sehr wenigen Fällen auch Heroin. Du fragst nach meinen Erfahrungen mit Jugendlichen: Ich selbst konsumiere keine dieser Stoffe (außer Rauch passiv und unfreiwillig). Aber ich bin damit praktisch alleine. Ab 14 / 15 Jahren konsumieren praktisch alle meine Freunde und Bekannten wenigstens eine, meistens 2 dieser Drogen (un)regelmäßig. Ob ich das gut finde? Nein. Und da kommen wir zu der Grundsätzlichkeit der Thematik. Jugendliche sehen in den meisten Fällen (meine subjektive Beobachtung!) keine Chance etwas zu verändern. Egal ob in Schule, Familie oder Freundeskreis (an Politik und Gesellschaft denken die wenigsten überhaupt!) - sie sehen nicht, wie sie etwas ändern könn(t)en. Deswegen "ergeben" sie sich dem gesellschaftlichen Zwang und greifen zu Flasche oder "Tschick". Den wenigsten macht das (subjektive Beobachtung!) Spaß. Aber 1.) ist der Druck extrem stark (selbst miterlebt!) und 2.) wirkt die Flucht in eine "andere Welt" kurzfristig als eine gute Option. Auch wenn ich Drogenkonsum an sich (glaube ich) schlecht finde, kann ich ihn nachvollziehen: Es ist schwer etwas zu verändern, der Druck ist stark und die "Lösung" verlockend. Wir dürfen uns aber nicht blenden lassen von dieser "Scheinwelt". Veränderung passiert eben nur, wenn einer und nocheiner und nocheiner anpackt und etwas tut, sich mit seinen großartigen Ideen einbringt. Genau deswegen mache ich auch dieses, mein Angebot zu kandidieren. Weil ich glaube, dass es ein wichtiges Symbol wäre, wenn jemand so junger (nutzloser? unerfahrener?) Grünspund eine Chance bekommt etwas zu verändern. Es würde vielen Jugendlichen Hoffnung machen und ihnen zeigen: Wenn du willst, geht etwas! Abschließend noch: Nur weil ich Drogenkonsum an sich schlecht finde, geht es mir in keiner Sekunde darum ihn zu kriminalisieren. Wir müssen nicht bei den Konsumierenden sondern dem System ansetzen. Packen wir das Problem bei der Wurzel statt Sympthome zu bekämpfen! Legalisieren wir Cannabis lieber heute als morgen (und vergessen dabei nicht auf die steuerlichen Einnahmen). Der einzige Weg Jung und Alt vor der (krankhaften) Sucht zu schätzen ist Aufklärung. Ambesten von Jungendlichen für Jugendliche!

 
Joe Leitner fragte 19.10.2009

Viel Erfolg und Grüsse auch von VaKo: www.vako.at (Joe Leitner)

 
Armin Soyka
Armin Soyka antwortete 19.10.2009

Danke für den Zuspruch ;-) Noch Fragen?