Bio

43 Jahre

Wohnort: Ottakring

  • Gemeinderätin, zuständig für die Themen Kinder und Jugend, Menschen mit Behinderungen, Wissenschaft und Forschung, Tierschutz
  • Stv. Klubobfrau


Meine politische Laufbahn

  • Seit 2005 stellvertretende Klubobfrau des Grünen Klubs im Wiener Rathaus
  • Seit 2001 Grüne Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete in Wien
  • 1998-2005, 2007-2009 Mitglied des Landesvorstandes der Wiener Grünen
  • 1995 - 1997 Vorsitzende der Österr. HochschülerInnenschaft an der Uni Wien
  • Uni: Studienrichtungsvertreterin und Fakultätsvertreterin

Fragen & Antworten

Was ist deine Motivation dich im Rahmen der Wiener Grünen politisch aktiv zu engagieren?

Seit mehr als 10 Jahren bin ich für die Wiener Grünen in den verschiedensten Positionen und Gremien politisch aktiv. Wichtig war und ist mir dabei, dass wir gemeinsam unsere Ideen und Inhalte weiter entwickeln und wir gemeinsam die WienerInnen davon überzeugen. Das ist oft nicht einfach, das wissen wir alle, aber es macht Sinn, davon bin ich fest überzeugt. Und es macht mir nach wie vor Spaß!

Was sind die bestimmenden Herausforderungen für Wien in den nächsten 10 Jahren?

Für mich ist die zentrale Herausforderung für Wien die Bildungspolitik. Wenn wir es nicht endlich schaffen, für alle Kinder dieser Stadt wirklich gleiche und ernstgemeinte Bildungschancen zu eröffnen, werden wir noch weitere Generationen an jungen Menschen in dieser Stadt haben, die ohne Zukunftsperspektive versuchen müssen mit ihrem Leben irgendwie klar zu kommen.

Was ist deine ungewöhnlichste/innovativste Idee die Herausforderungen zu bewältigen?

Ich wünsche mir Bildungseinrichtungen, in denen von klein auf die Talente und Begabungen aller Kinder gefördert werden können. Dazu braucht es genügend pädagogisch ausgebildetes Personal und deutlich kleinere Gruppen/Klassen. Nur dann sind bspw. individuelle Förderung der (Mutter)Sprache, aber auch der Sozialkompetenz und Lernfreude auch möglich. Dazu startet (m)ein grün-rotes Projekt im Herbst.

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Open-ID User 1 fragte 8.11.2009

Gesetzt den Fall, die SPÖ verliert die absolute Mehrheit im Gemeinderat: Welche Taktik sollten die Grünen deiner Meinung nach dann einschlagen?

 
Claudia Smolik
Claudia Smolik antwortete 9.11.2009

Wenn die SPÖ die absolute Mehrheit verlieren sollte, werden wir uns nach der Wahl anschauen, ob uns die SPÖ als Partnerin ansprechen wird, um eine etwaige Koalition zu verhandeln. Wir Wiener Grünen werden uns den Gesprächen nicht verschließen. Ich gehe aber eher davon aus, dass die SPÖ eher wieder mit der ÖVP koalieren würde, da sie sich eher einen bequemen und anspruchsloseren Koalitionspartner, der die VP Wien ja ist, vorstellen wird. Kommt es zu ernsthaften Verhandlungen mit uns, dann werden diese Verhandlungen zeigen, ob wir uns auf inhaltliche Punkte mit der SPÖ einigen können und die SPÖ bereit ist, sich zu bewegen. Damit es aber überhaupt dazu kommt, müssen die Wiener Grünen stärker werden und die Menschen der Stadt müssen mit ihrer Stimme (auch) der SPÖ signalisieren, dass sie eine andere Art von Politik haben wollen.

 
Open-ID User 1 fragte 7.11.2009

Hallo! Wie siehst du das aktuelle Tabakgesetz (im Hinblick auf die Gastronomie)? Wie findest du dessen aktuelle Umsetzung in Wien? Hast du vor, in diesem Bereich aktiv zu werden bzw. hast du in der Vergangenheit diesbezüglich etwas getan? Diese Frag geht an Kandidaten zu den Themen Arbeit, Soziales und Gesundheit.

 
Claudia Smolik
Claudia Smolik antwortete 9.11.2009

Das Tabakgesetz regelt ja vieles, wie z.b. die Warnhinweise auf den Packungen oder die Angabe von Teer-, Nikotin- oder Kohlenmonoxidgehalt. Da du ja in deiner Frage auf die Gastronomie abzielst, möchte ich darauf auch kurz eingehen. Für mich ist die derzeitige Regelung ausreichend, wenn diese auch eingehalten werden. Also, ja zu getrennten Bereichen für RaucherInnen und NichtraucherInnen. Wenn dies in einem Lokal ob der Größe nicht möglich ist, dann bin ich der Meinung, dass das Lokal entscheiden soll, ob geraucht werden darf oder nicht. Was meiner Meinung nach aber verbessert gehört, ist die Kennzeichnung, denn die derzeitige Kennzeichnung ist oft sehr dezent und nicht sofort zu erkennen.

 
alfi fragte 4.10.2009

Was hast du in all den Jahren im Gemeinderat konkret bewegt und durchgestzt?

 
Claudia Smolik
Claudia Smolik antwortete 5.10.2009

@alfi: also du weißt ja, dass wir als oppositionspartei wenig möglichkeiten haben, konkret was durchzusetzen, aber in einigen Bereichen und mit langem Atem gelingt dann doch hin un wieder etwas. Hier ein paar Beispiele aus meinen Themenbereichen: durch meinen/unseren Druck und stätigen Thematisieren im GR gab es ein paar Dienstposten mehr(wir wollten mehr haben als dann gekommen sind) im Bereich der Jugendwohlfahrt/sozialarbeit, obwohl diese noch immer zu wenige sind. Es gibt mein rot-grünes Projekt für einen Forschungskindergarten, der muttersprachliche Materialien testet, ein weiteres rot-grünes Projekt von mir, das die Förderung von SchülerInnen im technisch-naturwissenschftlichen Bereich betrifft. Mit Billa habe ich positiv verhandelt, dass neugebaute Filialen barrierefrei sind, und hier Betroffene in die Planung mit einbezogen werden, detto bei Umbauten von Filialen.