Bio

30 Jahre

Wohnort: Leopoldstadt

geboren und aufgewachsen in Hall in Tirol
seit 1998 in Wien, abgeschlossenes Studium der Politikwissenschaft und Gender Studies

  • 1999 über Demos anlässlich des Todes von Marcus Omofuma zur Grünalternativen Jugend Wien gestoßen und bis 2005 aktiv
  • seit 2002 Mitglied der Landeskonferenz, seit 2006 als Vorsitzende
  • seit 2005 Bezirksrätin in der Leopoldstadt
  • seit kurzem im Vorstand der Frauenorganisation Wien

  • 2004 Referentin für Wissenschaft/Forschung im Rathausklub
  • Leitung Jugendkampagne zur Gemeinderatswahl 2005
  • Seit 2007 Assistenz Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen

Meine Bewerbung

Have sex, hate sexism! Gepimpte Körper und stereotype Geschlechterrollen sind langweilig. Ich will in einer Stadt leben, die sich für Vielfalt und gegen Diskriminierung stark macht. In der alle Beziehungsformen selbstverständlich gleichwertig sind und keine sexistische Werbung auf Gewista-Wänden klebt.
Frauen sind mehr als die Summe ihrer Problemzonen. Wir sind anspruchsvoll, wir müssen nichts und wollen alles! Wir streiten weiter gegen Geschlechternormierung und Sexismus.

Ich will in einer Stadt leben, in der Religionen, die mit ihren Geboten die Selbstbestimmung einschränken, Sexualität verteufeln und Frauen unterdrücken, keinen Einfluss auf Politik haben. Laun & Co gelingt es, dass 34 Jahre nach Einführung der Fristenlösung fundamentale Frauenrechte in Frage gestellt werden.
Ich bestehe darauf in einer Stadt zu leben, in der Frauen am Weg in eine gynäkologische Einrichtung, die Schwangerschaftsabbrüche durchführt, gefälligst nicht terrorisiert werden.

Ich will mich in Wien frei bewegen können, ohne auf Schritt und Tritt von Kameras überwacht zu werden. Ich lasse mir mein Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben nicht nehmen.

Ich bestehe auch darauf, in dieser Stadt zukünftig nicht von einer Nachwuchs-SA „beschützt“ zu werden. Wien ist kein Paintball-Revier für selbsternannte Bürgerwehren! Der Gemeinderat keine Bühne für die extreme Rechte.
Es ist höchste Zeit den Apartheids-Phantasien der FPÖ unsere Vision einer Stadt, die allen gehört, entgegenzustellen.

Oft genug fehlt es den Grünen an Courage, lang und breit diskutierte Forderungen und Überzeugungen laut zu trommeln und für sie zu kämpfen. Wir Grüne können nicht von allen geliebt werden – ich halte das aus.