Bio

48 Jahre

Wohnort: Donaustadt

  • geboren in Kumasi, Ghana. Verheiratet, 2 Kinder, Studium der technischen Physik, Elektrotechnik,

TU Wien, postgraduales Studium des Engineering Management in Oakland University, USA
und politisch tätig

  • 1987 bis 1990: Vorsitzender der Gemeinschaft Afrikanischer Studierende in Österreich
  • 1990 bis 1993: Präsident der Union Ghanaern in Österreich
  • 1991 bis 1993: Referent für ausländische Studierende an der TU Wien
  • 2000 bis 2003: IGM–Vorstand/Koordinator des afrikanischen Arbeitskreises
  • 2003 bis 2005: IGM–Sprecher
  • Seit 2006 Delegierter zum Bundeskongress der Grünen/Sprecher der GMW

Meine Bewerbung

Viele Menschen werden an ihrem Arbeitsplatz oder in ihrer Gemeinde Opfer von Diskriminierung aufgrund ihrer Rasse, Hautfarbe oder Nationalität. Diese Tatsache ist das Resultat mangelnder kohärenter Strategie zur Verbesserung der Wechselwirkung von Migration für partizipatorische Entwicklung. Bei der Erarbeitung dieser Strategie geht es darum, die Interessen der unterschiedlichen Akteure, nämlich Regierungen, Unternehmen, und selbstverständlich der Immigrant/innen sinnvoller miteinander zu verbinden und somit den positiven Effekt von Migration aufzuzeigen.
Die veränderten globalen Rahmenbedingungen erfordern ein Umdenken im Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund. Die klassische Assoziation zwischen Migrationspolitik und Sicherheitspolitik muss angesichts der politisch-sozialen Entwicklungen durchbrochen werden. Eine interkulturelle Öffnung von öffentlichen Einrichtungen und Institutionen für Migrant/innen ohne die Voraussetzung, eine österreichische Staatsbürgerschaft nachweisen zu müssen, ist notwendig. Aufgrund dessen ist ein institutionalisiertes affirmatives Action Program ein unabdingbares Mittel, Menschen, denen dieser Zugang in sozio-ökonomische Einrichtungen bisher aufgrund von Diskriminierung, ethnischer Zugehörigkeit, sowie ihrer Weltanschauung trotz gleicher Qualifikation verwehrt war, zu ermöglichen.
Integration bedarf einer ausgewogenen Wechselwirkung, die für alle Beteiligten erlebbar und lebbar sein muss. Die Voraussetzung dafür ist das uneingeschränkte Teilnehmen und Teilhaben. Daraus resultiert die Wertschätzung der betroffenen Gesellschaft und aller ihrer Einrichtungen durch alle in der Gesellschaft lebenden Menschen. Nur wer teilhaben kann, kann auch tatsächlich teilnehmen. Wer teilhat und konsequenterweise teilnimmt, ist auch integriert.