Ingrid Puller
Schwerpunkte: Verkehr, Stadtplanung, Arbeit
Mutige verkehrspolitische Maßnahmen zugunsten des öffentlichen Verkehrs - für jetzt und für unser zukünftiges Wien.
Bio
48 Jahre
Wohnort: Margareten
- Seit 2005 Grüne Gemeinderätin in Wien, Thema: Öffentl. Verkehr
- 2001 - 2005 Grüne Bezirksrätin in Wieden
- Personalvertreterin KIV in der GdG
- Seit 1997 als Straßenbahnfahrerin bei den Wiener Linien
- 1992 und 1994 Geburt meiner beiden Kinder
- 1990 - 1992 eigenes Lokal
- In den "coolen" 80ern in das Gastgewerbe gewechstelt (Titanic, Amerlingbeisl, Europa)
- 3 Jahre bei den Vereinigten Edelstahlwerken als Projektbetreuerin Technologie und Anlagenbau
- Unfreiwillig abgeschlossene Lehre als Bürokaufmann (hieß damals noch so)
- VS, HS, HASCH
Meine Bewerbung
Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe alle, mit denen ich schon ein paar Jährchen zusammen arbeite,
und liebe UnterstützerInnen, die erst in den letzen Monaten zu uns Grünen gestoßen sind,
Viele von euch wissen es, einige jedoch nicht: ich wurde 2005 als erste "Hacklerin" bei den Grünen in den Gemeinderat gewählt. Ich bin jetzt noch immer mit freiem Dienstvertrag bei den Wiener Linien als Fahrerin tätig, auch damit ich meine Fahrberechtigung für die Straßenbahn nicht verliere.
Wenn frau 8 Stunden und mehr ihre Schicht fährt - glaubt mir - kann die Realität nicht verloren gehen. Man bewegt sich noch außerhalb des geschützen Bereichs und weiß aus eigener Erfahrung, wo dringend Handlungsbedarf gefordert wird. Vor allem im ÖV Bereich oder bei den immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen für ausgegliederte Unternehmungen der Stadt Wien.
Ich bin der Meinung, nichts kann man besser und überzeugender vertreten als das, wo man sich zu 100% sicher ist.
Hier ein kleiner Überblick was ich in den letzten Jahren meiner Abgeordnetenfunktion, natürlich auch mit Hilfe vieler Bezirksgruppen und Grün-Aktivistinnen, bewegen, verbessern - "anzünden" - konnte:
- Intervallverdichtung der S45 von 15 Minuten auf 10 Minuten
- Tägliche Touristen-Bim
- Modernisierung der Tür-Sicherheitseinrichtung der Hochflur-Straßenbahnen
- Netzweite Intervallausdünnung verhindert
- Eigene Mobbingberatungstelle bei den Wr. Linien
- Mülltrennungsbehälter in den U-Stationen
- Die "Rettet den 21er" Aktion, gemeinsam mit der BG2, die monatelang für Medienecho sorgte
Es gibt noch viel zu tun, ich habe viel angezündet für die nächste Periode, wie z.B. 13er statt 13A, Bevorrangung des Öffentlichen Oberflächenverkehrs und Straßenbahnverlängerungen ins Umland. Mehr dazu am 15. November.

