Bio

52 Jahre

Wohnort: Penzing

  • Seit 2001 Gemeinderätin, Themen: Gesundheitspolitik, Pflege, Kontrolle
  • Mitglied im Bundesvorstand der Grünen

  • Seit 1985 Bundesbedienstete im BMWFJ; Leiterin der Abteilung für internationale Familien- und Jugendpolitik (seit 2001 in Teilkarenz wg. des politischen Mandats)
  • Seit 1984 Universitätslektorin in Innsbruck
  • Seit 1985 Moderatorin (u.a. im Club 2)
  • 1978 –1985 Mitarbeiterin, später Leiterin des Jugendzentrums Z6 in Innsbruck
  • 1984 Promotion (Dr. phil) Erziehungswissenschaften u. Psychologie in Innsbruck
  • Verheiratet, 2 Kinder
  • geboren in OÖ


(Foto: Lorenz Dopplinger)


Meine Bewerbung

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die rote Stadtregierung in Wien eine Oppositon braucht, die ihre Aufgabe in der Kontrolle und in der politischen Gestaltung ernst nimmt. Denn die SPÖ verspielt die Zukunft der Stadt, weil sie selbstgefällig meint, die Strukturen des vergangenen Jahrhunderts sollten noch für weitere 50 Jahre passen.

Wir Grüne sind die einzigen, die zukunftstaugliche Alternativen entwickeln: die FPÖ beschränkt sich auf eine Politik der Verhetzung und Vereinfachung, die ÖVP ist als Bundes-Koalitionspartner der SPÖ auch in Wien ohne Fantasie.

Wer aber die Stadt verändern will, braucht ein klares politisches Ziel, Durchsetzungskraft und die Hartnäckigkeit, auch über einen längeren Zeitraum am Ball zu bleiben. So gelang es uns Grünen 2004 durch die Untersuchungskommission zu den Missständen in den Pflegeheimen, die längst überfällige Modernisierung in der Altenbetreuung zu erzwingen. Eine starrköpfige Stadträtin musste gehen, das Pflegeheim Lainz wird zugesperrt, moderne Pflegeeinrichtungen werden gebaut. Bald können die ersten Neubauten bezogen werden.

Mit der Untersuchungskommission zu den Missständen in der Psychiatrie haben wir Grüne 2008 der schwächsten PatientInnengruppe zu Recht und zu besserer Versorgung verholfen: die desolaten Pavillons im Otto Wagner Spital werden endlich abgesiedelt, Netzbetten sind geächtet, zeitgemäße Konzepte mit mehr Personal in modernen Abteilungen sind die Zukunft. Die Grünen werden nicht locker lassen, bis alle Zusagen realisiert sind!

Oppostionspolitik kann die Stadt gestalten, wenn man die eigene Aufgabe ernst nimmt und alle politischen Instrumente nützt. Das habe ich seit 2001 mit Nachdruck getan und das würde ich auch künftig mit Freude in die grüne Rathauspolitik einbringen.