Bio

50 Jahre

Wohnort: Ottakring

Nach meinen Ausbildungen in den 80ern in der Privatwirtschaft tätig, ab 91 als Regierungskoordinator der Kurdenhilfe in Iran und Irak. Mit Ende 92 Mitbegründer von SOS Mitmensch und später dessen Generalsekretär.
Bei den Grünen Delegierter des 10. Bundeslands und beruflich seit 1999 in verschiedenen Funktionen, im Bundesbüro, im Parlaments- wie Rathausklub, dzt. zuständig für Sonderprojekte und Sicherheit. War lange aktiv in der Evangelischen Jugend, noch heute Gemeindevertreter in Wien. Bin Vorstandmitglied und Mitarbeiter zahlreicher Initiativen im Menschenrechts- und Antirassimusbereich


Meine Bewerbung

Sicherheit ist Menschenrecht und darf nicht anderen überlassen werden.
Seit vielen Jahren versuche ich – der sich innerhalb der Grünen engagiert – diesen Slogan mit Inhalten zu füttern. Seit mehr als 20 Jahren kämpfe ich nicht nur in der Freizeit sondern auch beruflich, für die Durchsetzung der Menschenrechte, national wie international, sei es als Regierungskoordinator der Österr. Kurdenhilfe oder als Gründungsmitglied des Europäischen Netzwerk gegen Rassismus. Es war und ist mir immer wichtiges Anliegen auf die Leute zuzugehen, anzupacken, Veränderungen auch durch gelebte Praxis zu schaffen. Wer meinen Lebenslauf sieht wird sehen, es geht nicht nur um reden, sondern auch um handeln.
Und warum ist mir der Bereich Sicherheit so wichtig? Wir haben oft ein gespaltenes Verhältnis zu diesem Begriff. Verstehen oft Sicherheit nur als „law and order“-Phrase – dabei geht es nicht nur darum, mehr Videoüberwachung oder mehr Polizei auf den Straßen zu fordern, sondern darum, ein neues gesellschaftliches Klima zu schaffen. Das fängt mit Anerkennung, Respekt gegenüber dem Anderen an und führt über den breiten Bereich der sozialen Absicherung. Ich bin für eine Grundsicherung, die es allen Menschen ermöglicht, in Würde zu leben, und endet bei Konfliktlösungen, die nicht militärisch ausgetragen werden. Als Mensch, der seit vielen Jahren gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus kämpft, musste ich immer wieder erleben, wie locker und überheblich Vertreter (vorwiegend Männer) der Exekutive und Legislative Rechtsradikalismus verschweigen oder bewusst verdrängen.
Ich bin der festen Überzeugung, nur wir Grüne haben in diesen Bereichen die richtigen Ansätze und müssen diese der Bevölkerung noch deutlicher vermitteln.

Ein steiniger Weg, ein schwieriger Weg, aber ein möglicher.