Ernst Holzinger
Schwerpunkte: Wissenschaft, Umwelt, Demokratie & Menschenrechte
Im Zweifel Vorrang für den Umweltschutz
Bio
68 Jahre
Wohnort: Liesing
verw., zwei erwachsene Kinder, vorerst ein Enkel.
Ich bin in Hernals aufgewachsen, jung verheiratet lebte ich in Mauer, später in Speising und jetzt in der Nähe des Wohnparks Alterlaa.
Nach der Matura am TGM studierte ich an der Hochschule für Welthandel (nun mehr Wirtschaftsuniversität).
Nach EDV-Schulung bei IBM arbeitete ich als EDV-Organisator bei Anbietern und Usern.
Mit 40 begann ich, neben der Arbeit Jus zu studieren. In meiner Dissertation über den rechtlichen Schutz von Software konnte ich Studium und Beruf verbinden.
Die letzten Jahre war ich Lehrer an der HTL Wien 22.
Meine Bewerbung
Die mäßigen Wahlerfolge in der letzten Zeit lassen viele von einer Krise in unserer Partei sprechen. Die Entwicklung von der Grünbewegung zu einer "Vollpartei", die alle Themen abdeckt, verschleiert beim Wähler unsere Kontur. Grün muss wieder unser Hauptthema werden.
Wir dürfen nicht länger zuschauen, wie in den Randbezirken nahezu hemmungslos ein Grünlandsstück nach dem anderen in einer Dichte wie in der Gründerzeit um 1880 verbaut wird.
Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben offenbar die wirklich Reichen alle Hemmungen verloren. War es bis dahin üblich, die Rationalisierungsgewinne, die durch den technischen Fortschritt eintraten, zu teilen – Lohnerhöhungen, Arbeitszeitverkürzung, Urlaubsverlängerung, etc. – , so wird nun der Rationalisierungsgewinn von den Kapitalgebern (und ihren Spitzenmanagern) eingesteckt. Es ist nötig, diesem immer mehr voranschreitenden zügellosen Wirtschaftsliberalismus, den in Österreich vor allem die ÖVP huldigt, entgegen zu treten.
Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht. Keiner unserer Nachbarn bedroht uns, wir kontrollieren nicht einmal die Einreisenden an unseren Grenzen. Wir brauchen kein Massenheer: Stopp mit dem Raub von Lebenszeit.
Heilige Kuh Föderalismus: Einerseits gelten die Bundesländer als unantastbar, andererseits wird oft nach österreichweiten Regelungen gerufen. Insbesondere seit dem Beitritt zur EU zeigt sich, dass die föderale Struktur Österreichs überholt ist: In vielen Fällen müssen zur Umsetzung einer EG-Richtlinie in Österreich nicht nur ein Bundesgesetz, sondern zusätzlich 9 Landesgesetze geändert werden. Manchmal hat das eine neue Bundes- und 9 neue Landesbehörden zur Folge. Nur durch die Abschaffung der Bundesländer kann eine wirkungsvolle Gesetzgebung und Verwaltung erreicht werden.

