Bio

47 Jahre

Wohnort: Penzing

Ein paar Punkte, die mich prägen und beschäftigen...

  • geboren in London, aufgewachsen in Vorarlberger Dörfern, 3 jüngere Geschwister
  • durfte als erster aus meinem Familien-Clan maturieren
  • Studiererei mit vielen Nebenjobs am Bau, in Fabriken und Würstelbuden verbracht
  • Uni hautpsächlich als ÖH-Vertreter (WU) von innen gesehen
  • zweimal als Unternehmer unterwegs: beide Betriebe leben noch...
  • ein Jahrzehnt Sport-Journalist (Liverpool-Fan)
  • seit 2004 Stadtrat, 2001-04 Gemeinderat, davor Bezirksrat im 15.
  • verheiratet, drei kleine Kinder (die ersetzen zeitintensive Hobbies)

Meine Bewerbung

"Ich lebe gerne in Wien. Ich fühle mich hier wohl, mir geht es gut." Erst wenn alle Menschen in Wien diese Sätze mit Überzeugung und einem Lächeln auf dem Gesicht sagen können, dürfen wir uns zum ersten Mal zurück lehnen.

Kindergärten, Schulen und Unis, um die uns die Welt beneidet. Wohnen ist endlich wieder leistbar. Arbeit, die uns gefällt und von der wir leben können. Krankenhäuser mit Top-Versorgung für uns alle. Moderner öffentlicher Verkehr, der die Blechlawinen ablöst. Eine Stadt auf dem Weg zur Energie-Selbstversorgung, Stadtplanung, die Grünflächen schafft, Kulturschaffende aus der ganzen Welt zieht es nach Wien, Neu-Wiener leben mit Alt-Wienerinnen friedlich zusammen, alt und jung finden ihren Platz...

Ich höre die Zyniker, die ein fades Gesicht ziehen und "Jaja, schon wieder so ein Tagträumer" murmeln und dann glauben, mit der Phrase "Wer soll denn das alles bezahlen?" jede Diskussion abdrehen zu können. Nein, das ist keine bloße Träumerei. Und ja, das können wir uns alles leisten. Spätestens seit den Bonus-Millionen und den Banken-Milliarden wissen alle: Geld ist da. In Hülle und Fülle. Es ist keine finanzielle Frage, ob wir uns das "gute Leben für alle" leisten können. Das ist ausschließlich eine politische Frage, eine Verteilungsfrage oder um es mit Mahatma Ghandi zu sagen: "Es ist genug da für die Bedürfnisse aller, aber nicht für die Gier auch nur eines Einzigen."

Wien wird niemals die größte Stadt der Welt sein. Wien kann auch nicht alle Probleme dieser Welt lösen. Aber Wien kann Vorbild werden. Wir leben in einem reichen Land, in einer reichen Stadt. Wir können in Wien zeigen, dass es möglich ist, Armut zu beseitigen und allen Chancen zu bieten. Das ist auch das beste Rezept gegen fpö-Hassprediger. Ich will, dass wir das machen. Danke. David