Bio

61 Jahre

Wohnort: Neubau

  • Privat und beruflich: Verheiratet, Vater von 3 Kindern, demnächst Großvater
  • Matura; 4 Jahre mit 2 Studien (Chemie, Psychologie) vertrödelt; seit 1970 Arbeit im IT-Bereich. Habe 1998 die Chance ergriffen, mit einem Sozialplan bei halbem Gehalt aus der Erwerbsarbeit auszusteigen.
  • Politisch: Schon früh interessiert, aber organistorisch nirgends eingebunden. Aktiv etwa beim Anti-Bundesheer-Volksbegehren. Seit 1973 vorerst in der FSG der OMV AG, später auch Mitglied der SPÖ. Besuch der Sozialakademie der AK. 1985 Austritt aus SPÖ. Zuletzt Betriebsrat einer Namensliste.

Meine Bewerbung

Wenn ich all das unterbringen wollte, was in den vorherigen Texten aus Platzgründen entfallen musste, wäre das nun ein unübersichtliches Sammelsurium. Daher will ich in erster Linie begründen, warum ich überhaupt und so weit vorne kandidieren will.

Der Platz 1 ist unbestritten. Mary macht auch als Vertreterin von Eva Glawischnig ausgezeichnete Figur. Andererseits gibt es Gründe, warum ich möglichst bald in der Landesversammlung auftreten möchte.

Einiges an den Wahlgängen in den Landesversammlungen der letzten Jahre hat mich verärgert, manches hat mich gelangweilt. Zu viel war von Themen die Rede, die für mich grüne Selbstverständlichkeiten sind. Dass man für Umverteilung und gegen Strache ist braucht man nicht wortreich erklären. Nur wenige weisen auf die besonderen Fähigkeiten und Erfahrungen hin, die sie in einer Funktion einbringen könnten. Und wenige davon kamen dann zum Zug.

Ich sehe eine Tendenz bei der Grünen Basis, statt der Vielfalt, die bei den Grünen vorhanden ist, bei gewählten Vertretern eher mehr vom Gleichen auszuwählen. Bekanntheitsgrad und Verankerung in den Bezirken sind dabei wichtige Kriterien. Das Abweichende findet auch bei uns wenig Anklang. Damals noch nicht selber Senior, habe ich mich schon bei der letzten Gemeinderatsliste darüber geärgert, dass niemand von den Grünen SeniorInnen an wählbarer Stelle aufschien. Ein Drittel der Wiener Wähler ist über 60. Wir wissen, dass unter ihnen der Anteil an Grün-Wählern recht nieder ist. Sie zu ignorieren, ist das denkbar schlechteste Signal. Auch die Fähigkeiten von Menschen, die bei der Grünen Wirtschaft erfolgreich tätig sind, können im Gemeinderat nur hilfreich sein.

Es geht nicht drum, Freundschaftstickets zu verteilen, sondern eine für Wiens Grüne repräsentative Liste zu wählen.