Waltraut Antonov
Schwerpunkte: Soziales, Seniorinnen, Kontrolle
Volle Kraft voraus für linksalternative Politik statt roter Freunderlwirtschaft und rechtem Populismus!
Bio
51 Jahre
Wohnort: Rudolfsheim-Fünfhaus
- Seit 2005 Gemeinderätin in Wien
- Seit Juni 2009 Landesvorstand der Wiener Grünen
- 2002 - 2005 Klubobfrau der Grünen im 15. Bezirk
- Seit 1999 bei den Grünen politisch aktiv
- Aufgewachsen in Leoben
- Studium in Graz (Russisch/Französisch, Lehramt und Dolmetsch)
- Erster Job in der Außenhandelsstelle Moskau, dann Übersiedlung nach Wien, Ausbildung zur Exportkauffrau an der WU
- Ab 1986 Jobs in Marketing- und Exportabteilungen verschiedener Firmen. Seit ich Gemeinderätin bin teilzeitbeschäftigt (10 Wo.st.)
- Verheiratet, eine Tochter (16), ein Sohn (15)
Meine Bewerbung
Das "Rote Wien" ist längst nicht mehr Musterstadt sozialdemokratischer Gesellschaftspolitik. Die SPÖ ist weit vom Kurs abgekommen und agiert neoliberal.
Beispiel Gemeindebau: soziale Probleme, Nachbarschaftskonflikte, fehlende Integrationspolitik. Hier können interkulturelle Mediator/innen, Sozialarbeiter/innen viel zur Konfliktlösung beitragen. Die SPÖ beschränkt sich auf Verbotsschilder - und überlässt das Feld den Rechten.
Beispiel Jugend: auf eng begrenztem Raum - in Parks, Wohnanlagen - treten leicht Konflikte auf. Gezielte Sozialarbeit und mehr Freiräume für Kinder und Jugendliche sind unumgänglich. Die SPÖ allerdings kürzt überall Sozialarbeit, macht sie schwerer zugänglich.
Beispiel Senior/innen: Immer mehr Menschen werden immer älter - wir brauchen dringend neue Wohnkonzepte für die ältere Generation. Die SPÖ begnügt sich mit der Umgestaltung von Pflegeheimen und bleibt selbst da weit unter internationalen Standards.
Dazu kommen die fatalen Folgen roter Verhaberung, die vom Pratervoplatz bis zum Skylink augenscheinlich werden. Kern des Problems ist oft, dass die SPÖ Unternehmen ausgliedert, der öffentlichen Kontrolle entzieht und ungeniert in ihren roten Netzwerken agiert.
Wesentlicher Schwerpunkt meiner bisherigen Arbeit war die Stärkung demokratischer Kontrollrechte - das will ich fortsetzen und ausbauen. Außerdem bin ich überzeugt, dass wir ein starkes Team für Gesundheits- und Sozialpolitik brauchen - ich möchte dabei weiterhin sehr gerne die Perspektive der Senior/innen vertreten.
Vom roten Wien stehen nur noch die Kulissen. Wir kümmern uns um die Baustellen dahinter - aber nicht aus dem Elfenbeinturm, sondern gemeinsam mit den Betroffenen. So werden wir ein Grünes Wien für alle bauen!

