Senol Akkilic
Schwerpunkte: Soziales, Jugend, Integration
Es geht darum, dass wir nicht nur miteinander leben, sondern auch kommunizieren und aneinander Ansprüche stellen.
Bio
44 Jahre
Wohnort: Alsergrund
Ich bin seit 1985 in der Anti-Rassismusbewegung und seit 1994 bei den Grünen (EBV, BR in Favoriten,10. BL, LK, GMW, etc.) aktiv. Ich bin Wahlkampf-erprobt und habe auf einem der härtesten Plätze, dem Viktor Adler-Markt, wahlgekämpft.
Zuletzt engagierte ich mich gegen Staudammbauten in der Türkei, für die Zeitung Öneri, in Solidarität mit Bacher Park- AktivistInnen und bei den AK-Wahlen für AUGE/UG. Ich bin seit 15 Jahren als Jugendarbeiter tätig. Ich habe gute Vernetzungen zur Sozial- und Jugend-Arbeit sowie in den MigrantInnen-Bereich und verfüge daher über hohe Mobilisierungskraft.
Meine Bewerbung
Ziel Grüner Politik ist das Wohlergehen aller Menschen in Wien. Sie plädiert für eine Aufgeschlossenheit aller Bevölkerungsgruppen, spricht Probleme offen an und lehnt Abschottungstendenzen strikt ab. Sie fördert und fordert das Aufeinanderzugehen in unserer Stadt.
Wien verfügt in vielen Bereichen über Beispiele, die zeigen wie gemischte Formen von Zusammenleben funktionieren. Darauf bauen wir auf und bekämpfen in erster Linie die FPÖ und alle nationalistischen Kräfte, die das Näherkommen von Menschen blockieren. Grüne Politik geht von einem ressourcenorientierten, pluralistischen Ansatz aus und setzt auf die Fähigkeiten der StadtbewohnerInnen, fördert ihre Stärken und arbeitet an einem Wir-Gefühl als gesamte Stadt. Die Gemeinsamkeit aller WienerInnen liegt in der Zuversicht um eine solidarische und ökologische Zukunft. Es geht darum, dass wir nicht nur miteinander leben, sondern auch voneinander etwas wollen.
Wie bereits erwähnt, arbeite ich seit über 15 Jahren im Sozial- und Jugendbereich. Daher sind mir die Emotionen, Erwartungen, Potenziale und Schwierigkeiten von BetreuerInnen und betreuten Personen bekannt. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und die Förderung der Fähigkeiten Jugendlicher verlangt nach mehr qualitativer Sozial- und Jugendarbeit. Obwohl dies eine Binsenweisheit ist, sind Projektschließungen an der Tagesordnung. MitarbeiterInnen, die sich für eine kritische Sozialarbeit einsetzen, werden nach dem Motto "a mindless worker is a happy worker" gemobbt und hinausgedrängt. That`s the wrong way! Was wir in Zukunft brauchen, ist eine selbsbewusste Sozial- und Jugendarbeit, die sich der Verbesserung der Lebensumstände ihrer Zielgruppen widmen kann. Soziale Arbeit ist kein Erfüllungsgehilfe der Politik, sondern ihr Spiegel.

