Liebe Interessentin, lieber Interessent! Da sich als Bezirksrätin diese Thematik dem Kompetenzbereich entzieht war ich bisher nur privat damit befasst. Sollte ich als Gemeinderätin das Thema Drogen, Gesundheit oder Jugend bekommen, werde ich mich eingehend einarbeiten, alle Für und Wieders mit InteressensvertreterInnen – und mit Dir - abklopfen, zu einer Entscheidung kommen und mich dafür einsetzen. Grundsätzlich finde ich, dass NichtraucherInnen besser vor Zigarettenrauch geschützt werden sollten. Eine Freundin von mir ist sehr empfindlich auf Zigarettenrauch. Da bemerkt man schon, dass es schwierig ist rauchfreie Lokale zu finden. Das Cafe Grinsteidl, ist komplett rauchfrei und scheint sehr beliebt zu sein! Mir fällt aber in letzter Zeit auf, dass Nikotinsucht gerne als lasterhaft – weil es lustig ist ?! - verharmlost wird. Als mein Mann z.B. noch rauchte, war es angenehmer in Lokale zu gehen wo er rauchen konnte, weil der Entzugsstress auf die Stimmung drückt. Zum Schutz der Kinder und Jugendlichen, das Rauchen von Haus aus bleiben zu lassen, ist es gut die Schwelle möglichst hoch zu legen. Desto weniger Plätze sie finden wo sie es dürfen, desto besser. Auch in Zügen und Flugzeugen ist es z.B. verboten. Sinnvoll ist es die Erfahrungen der Länder anzuschauen wo es schon länger verboten ist - ist es ein Anreiz die Nikotinsucht in den Griff zu bekommen oder gehen die Leute dann einfach nur weniger in Lokale? Vielleicht ist die Österreichische Lösung sogar gut, nur sollte sie dann auch umgesetzt werden.
Elisabeth Kuchling
Schwerpunkte: Verkehr, Umwelt, Soziales
Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (M. Twain) Los geht’s!
Bio
44 Jahre
Wohnort: Penzing
- verheiratet, 2 Töchter (Patchworkfamilie)
- Mental-Trainerin und – Coach, Kunstschaffende: Hilfestellung für Kinder und Erwachsene bei der Umsetzung ihrer persönlichen Ziele und Krisenbewältigung; Einsatz künstlerischer Methodik.
- Von Jugend an politisch interessiert und engagiert, erkannte ich durch meine Arbeit und meine Kinder die dramatische Dynamik der Lücken im System – deshalb ging ich in die Politik.
- Seit 2001 Bezirksrätin im 14.
- Schwerpunkte: Öffi- und Radverkehr, Stadtökologie
Fragen & Antworten
Was ist deine Motivation dich im Rahmen der Wiener Grünen politisch aktiv zu engagieren?
9 Jahre Bezirkspolitik waren eine gute Übung, um mich mit den kleinen und großen Themen des urbanen Lebens in Wien vertaut zu machen. Auf der strukturgebenden Ebene möchte ich für mehr Menschlichkeit und Entschleunigung eintreten. Im Grünen Programm finde ich mich und das was ich politisch umsetzen will wieder.
Was sind die bestimmenden Herausforderungen für Wien in den nächsten 10 Jahren?
Wir stehen vor großen Herausforderungen in den Bereichen Ökologie und Bildung. Es müssen Reformen in der Energie- und Verkehrspolitik gesetzt werden, um die Lebensqualität künftiger Generationen zu sichern. Im Bildungssystem stellt die Einführung der Gesamtschule für alle bis 14 eine entscheidende Herausforderung dar. Kinder aus sozioökonomisch schwachen Familien dürfen nicht benachteiligt sein.
Was ist deine ungewöhnlichste/innovativste Idee die Herausforderungen zu bewältigen?
Meine Stärken sind Beharrlichkeit und die Konzentration auf eine Sache, die mir besonders wichtig ist. Diese Eigenschaften helfen mir bei der Umsetzung einer Idee am meisten. Um die Menschen zu überzeugen ist es wichtig, eine verständliche Sprache zu verwenden und unsere Anliegen in Bilder zu übersetzen, Aktionen sind dazu gut geeignet.
Frag mich was!
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Hallo! Wie siehst du das aktuelle Tabakgesetz (im Hinblick auf die Gastronomie)? Wie findest du dessen aktuelle Umsetzung in Wien? Hast du vor, in diesem Bereich aktiv zu werden bzw. hast du in der Vergangenheit diesbezüglich etwas getan? Diese Frag geht an Kandidaten zu den Themen Arbeit, Soziales und Gesundheit.

