Bio

39 Jahre

Wohnort: Simmering

  • Geboren 1971 in Wien
  • Verlagsausbildung, Bürokaufmann, Gesundheitstrainer
  • Ab 1989 Anfänge als Autor
  • Einige Einzelveröffentlichungen,zudem Rezensent und Redakteur
  • Mitglied der IG Autorinnen Autoren
  • Passionierter Friedhofsgeher und Fußballfan (Wiener Sportklub)
  • Vielleser, Fernsehkrimi-Freak, im Internet sehr umtriebig
  • Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens


„Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.“
(Sören Kierkegaard)


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Ich freue mich über die Verleihung des "Kurt Wolff Preises 2010" an Klaus Wagenbach, den ausgezeichneten Kafka-Biograph. http://j.mp/aChX6B

am Mittwoch um 13:26 von wienbeobachter

Fragen & Antworten

Was ist deine Motivation dich im Rahmen der Wiener Grünen politisch aktiv zu engagieren?

Ich möchte dabei mithelfen, Erneuerungen einzuleiten und Ideen beizusteuern, die den Menschen in Wien in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht zugute kommen. Die verkrusteten Strukturen in der Wiener Politik gehören aufgebrochen. Nur die GRÜNEN sind ein Gegengewicht zur auch in Wien fragwürdigen politischen Entwicklung. Ich bin bereit, ein Teil dieses Gegengewichtes zu sein.

Was sind die bestimmenden Herausforderungen für Wien in den nächsten 10 Jahren?

Förderung von Kleinunternehmen, engagierter sozialer Projekte und Kulturinitiativen. Etablierung einer Arbeitslosenanwaltschaft. Reformierung des AMS. Sanierung und Erhaltung von jüdischen Friedhöfen. Schaffung von Arbeitsplätzen in den Bereichen Soziales und Umweltschutz. Mehr Sport und Kultur in den Schulen. Einführung von Grundeinkommen oder Grundsicherung, die diesen Namen verdient.

Was ist deine ungewöhnlichste/innovativste Idee die Herausforderungen zu bewältigen?

Im bestehenden System ist vorhersehbar, dass Erwerbsarbeitslosigkeit und prekäre Jobs stetig anwachsen werden. Ein Grundeinkommen bietet jedem Menschen Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung und ist finanzierbar. Wer bezahlte Arbeit leisten will, wird dies unabhängig vom garantierten Grundeinkommen tun. Armut darf in Österreich keinen Platz haben! Eine SYSTEMÄNDERUNG ist angesagt!

 

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juergenheimlich fragte 7.11.2009

Also, ich finde die strikte Trennung in Raucher und Nichtraucher-Zonen gut. Auch ein Rauchverbot in kleineren Lokalen befürworte ich voll und ganz. Die Raucher werden sich daran gewöhnen müssen, Abstriche zu machen. Für die Gastronomie wird es Einbußen geben. Nichtraucher- schutz geht vor. Ohne Rauch gehts auch!

Open-ID User 1 fragte 7.11.2009

Hallo! Wie siehst du das aktuelle Tabakgesetz (im Hinblick auf die Gastronomie)? Wie findest du dessen aktuelle Umsetzung in Wien? Hast du vor, in diesem Bereich aktiv zu werden bzw. hast du in der Vergangenheit diesbezüglich etwas getan? Diese Frag geht an Kandidaten zu den Themen Arbeit, Soziales und Gesundheit.

 
Jürgen Heimlich
Jürgen Heimlich antwortete 7.11.2009

Ich bin mit dem aktuellen Tabakgesetz einverstanden. Nichtraucherschutz ist längst in vielen Städten Usus, und es ist an der Zeit, dass dies auch in Wien umgesetzt wird. Durch die strikte Trennung in Raucher- und Nichtraucherzonen sowie Rauchverbot in kleineren Lokalen wird endlich Rücksicht auf Nichtraucher bzw. Passivraucher genommen. In den Lokalen war es in Wien viele Jahre üblich, dass Raucher ihre "Freiheit" ausleben konnten. Jetzt besteht die Angst der Gastronomen, dass Umsatzeinbußen folgen bzw. sind diese zum Teil auch schon eingetreten. Leben die meisten Gastronomen ausschließlich von Rauchern, die für ihre "Freiheit" auf die Barrikaden gehen? Es wird ein Nachdenkprozeß insbesondere der Raucher notwendig sein, um sich mit der neuen Situation anzufreunden. Nun von "eingeschränkter Freiheit" der Raucher zu munkeln finde ich absurd. Ich finde es auch rücksichtslos, dass es immer wieder noch Menschen gibt, die etwa im U-Bahn-Bereich rauchen, und sich künstlich aufregen, wenn sie auf diesen Umstand hingewiesen werden. Ich halte viel vom Slogan "Ohne Rauch gehts auch". Nichtraucherschutz sollte in einer Stadt wie Wien eine Selbstverständlichkeit sein. Es ist kein Märchen von gestern, dass Rauchen und auch Passiv-Rauchen gesundheitsschädlich ist. Warum also sollten Nichtraucher in diesen "Genuß" geraten?