In Wien gehen Unsummen verloren durch schlechtes Wirtschaften in vielen Bereichen. Die Grünen stehen für Kontrolle und sauberes Wirtschaften. Dadurch kann eine ganze Menge Geld locker gemacht werden. Geld das wir in die intensive Betreuung kleiner Kinder stecken können (da ist es jedenfalls gut angelegt) aber auch in die Prävention von Kinderarmut in unserer Stadt. Zum Thema Wirtschaft: Hier gibt es eine Menge Förderungen die nur Betrieben ab einer bestimmten Größe zur Verfügung stehen. Ein Personen Unternehmen oder Microbetriebe kommen an dieses Geld nicht heran. Gleichzeitig sind die Ausschreibungen der öffentlichen Hand ebenfalls EPU-feindlich. Mit der Änderung von Förder- und Ausschreibungskriterien kann Kleinstbetrieben und Selbständigen massiv geholfen werden.
Dagmar Brigitte Gordon
Schwerpunkte: Wirtschaft, Schulen, KonsumentInnen
Meine Website: http://www.ideenmanufactur.at
Alles was moralisch böse ist, ist auch politisch böse. (Jean-Jaques Rousseau)
Bio
47 Jahre
Wohnort: Leopoldstadt
- lebt und arbeitet in der Leopoldstadt
- Delegierte am Bundeskongress, Mitglied Friedensgericht, Wr. Wirtschaftsparlament
- Studium Germanistik-Publizistik, Postgraduate Studium Wirtschaftsjournalismus
- Arbeit als freie Journalistin u.a. bei AZ, Konsument, Trend-Profil-Extra, Standard, Presse
- Start der Selbständigkeit als freie Journalistin und PR-Fachfrau
- Kunden unter anderem: Erste Bank, AK, Sonnenzeitung, Vier Pfoten, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreich, Kids Aid, Lebensmittelakademie, AMS Österreich,...
- Lehrtätigkeit u.a. am BFI und für den PRVA
Fragen & Antworten
Was ist deine Motivation dich im Rahmen der Wiener Grünen politisch aktiv zu engagieren?
Seit schwarz/blau 1 war es für mich nötig, mich nicht nur in Projekten zu engagieren (Zwentendorf, Hainburg ). Ich wollte gegen die Kaltschnäutzigkeit und gegen die Dummheit dieser Regierung stehen und gemeinsam mit anderen einen Gegenentwurf zur neoliberalen Wende schaffen. Warum ich diesmal in Wien antrete: Um der Reformunwilligkeit in der Stadt etwas Konstruktives entgegen zu setzen!
Was sind die bestimmenden Herausforderungen für Wien in den nächsten 10 Jahren?
Die Stadt offener zu machen für die Menschen die hier leben. Mehr Teilhabe und mehr Mitbestimmung in allen Themenfeldern die die Menschen direkt betreffen: Kinderbetreuung, Schule, Aus-/Weiterbildung, Konsum, Wohnen, Verkehr; Die Menschen unterstützen beim Gestalten ihres Umfeldes. Ein Klima schaffen, dass es unmöglich macht, dass Strache und Co mit der Angst der Menschen weiter Macht gewinnen!
Was ist deine ungewöhnlichste/innovativste Idee die Herausforderungen zu bewältigen?
Wir müssen wieder lernen eine Sprache zu verwenden, die die Menschen verstehen. Mutig Dinge beim Namen nennen und umsetzbare Lösungen anbieten. Reaktive Politik wird die bestehenden Zustände nicht ändern. Ich möchte einen permanenten Dialog mit den Menschen führen, meine Politik transparent nach außen kommunizieren. Und ich werde mir die Freiheit nehmen unbequeme Themen ins Gespräch zu bringen.
Frag mich was!
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Hast du schon eine konkrete umsetzbare Lösung, die einen der genannten bestehenden Zustände merklich verbessert? Wie willst du sie durchsetzen?

