Bio

63 Jahre

Wohnort: Hernals

Prof.DDDr. Erwin Riefler ist Vorstand des Instituts für medizinische Anthropologie und interdisziplinäre Verhaltens- u. Sozialforschung, studierte Humanbiologie, Medizin, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Politik- und Rechtswissenschaften. Er ist Hochschullehrer im Bereich Sozialmedizin, Philosophie und Soziologie, betreibt EU-Studien, ist Autor/Hrsg. zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, Organisator von Kongressen, Fachtagungen und Symposien, tätig in der Jugend- und Erwachsenenbildung, Kunsterziehung, Persönlichkeitsbildung sowie Consulting im Unternehmensbereich und der Politik.


Fragen & Antworten

Was ist deine Motivation dich im Rahmen der Wiener Grünen politisch aktiv zu engagieren?

Das politische Programm und die Weltanschauungen der Grünen scheinen mir am besten geeignet um auch meine eigenen Visionen einbringen zu können, um gemeinsam mit den Menschen Lösungen für die manigfaltigen Probleme unserer Zeit zu erarbeiten und zur Aufklärung beizutragen. Ich möchte gerne eine BürgerInnen-nahe Politik mitgestalten, denn ich glaube an die Weisheit und Wohlwollenheit des Volkes!

Was sind die bestimmenden Herausforderungen für Wien in den nächsten 10 Jahren?

Bedarfsorientierte Mindestsicherung, Arbeitsplatzsicherung – Schaffung neuer Arbeitsplätze, rechtliche Gleichstellung der Geschlechter, humane Asylpolitik – Orientierung an Menschenrechten, soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit aller Bevölkerungsgruppen, Umweltschutz – Energiewirtschaft, Medienpolitik, Steuergerechtigkeit, Lebenswerte Umwelt, BürgerInnenbeteiligung an politischen Entscheidungen

Was ist deine ungewöhnlichste/innovativste Idee die Herausforderungen zu bewältigen?

Die Menschen ermutigen sich aktiv in die Tagespolitik einzumischen! Indexregulier. bei Mindestbedarfsicherung, Pens., Pflegegeld; Ungleichheiten in den Bildungschancen beseitigen; Aktionen um den BürgerInnen die Angst vor Überfremdung zu nehmen; finanzielle Anreize für Väterkarenz; Geburtenförderungen - Kindergeld erhöhen; ökol. Stadtplanung! Wahlrecht für MigrantenInnen mit Einbürgerungsverfahren

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Esmeralda fragte 9.10.2009

Lieber Erwin, einverstanden, macht keinen Sinn. Wählen würde ich dich, so wie du dich zeigst, nicht. Der Unterschied zw. empfindsam und empfindlich ist Wert sich dafür zu interessieren. Eine gscheite Idee, eine, die die Bezeichnung verdient, wäre nett gewesen. Trotzdem schöne Grüße. Peter

 
Erwin Riefler
Erwin Riefler antwortete 9.10.2009

Lieber Peter, Sensitivität, und die habe ich gemeint, ist ganz einfach ein Gespür für die Probleme und Ängste der Menschen zu haben. Dein Kommunikationsstil lässt das leider nicht vermuten, Empathie scheint Dir wesensfremd zu sein oder? Als Hochschullehrer habe ich immer sehr praxisnahe Forschungsansätze vertreten,wie z.B. die "Aktionsforschung",wo soziale Wirklichkeit nicht bloß abgebildet, sondern mit den Betroffenen verändert wird! Gescheite Ideen habe ich gar viele, sonst hätten sie mir sicher nicht den Prof.Titel verpasst! Leider hast Du keine meiner Fragen beantwortet, so weiß ich auch nicht, was für Dich wichtig ist. Ich drücke keinem meine Vorschläge zur Weltverbesserung rein, sondern orientiere mich an den Bedürfnissen und Nöten der Menschen! Was ist denn ein Dialog für Dich? Was bedeutet denn für Dich a "gscheite Idee?" Also praxisfern war ich noch nie, und keine Idee ist so unik,als das sie nicht schon vorgedacht worden wäre! und übrings... "allen Menschen recht getan,ist eine Kunst,die niemand kann!" Hau und Hau zruck ist auch nicht mein Stil, nicht einmal im Wahlkampf, denn gerade auch dort sollten wir auf die "Menschenrechte" bedacht nehmen,wenn wir sie glaubwürdig vertreten wollen! Einen Wahlkampf gewinnt man/frau etwa auch nicht indem man Feindbilder schafft, auch der politische Gegner hat Anspruch auf Menschenwürde, sondern indem man/frau ein politisches Programm vertritt, dass sich an den unmittelbaren Bedürfnissen der Mehrheit der Wähler orientiert. Das wie, ist eben die hohe Kunst der Politik! Der politischen Ideen müssen aber auch Taten folgen,sonst bleibt es bei leeren Wahlversprechungen!Das Vertrauen der Wähler muss unter Beweis gestellt werden,das es verdient ist!!! Es bleibt Dir persönlich unbenommen,denjenigen/diejenige zu wählen, der/die Dein "VERTRAUEN" hat!!! Auch ich wünsche Dir viel Erfolg beim Wahlkampf, die schönen Grüsse erwidre ich gerne! Erwin

 
Esmeralda fragte 5.10.2009

Lieber Erwin, so wie du auch nicht. Empfindlich bist du. Kandidat bist du, nicht ich. Die Ideen klingen halt wie oft gehörte, auch praxisferne Schlagworte. Das weißt du selbst. 1 gute Idee genügt ...

 
Erwin Riefler
Erwin Riefler antwortete 6.10.2009

Lieber Peter, Empfindsamkeit ist kein Makel, denn die hornhäutigen haben wohl kein Gespür für etwas! Aber Du scheinst jemand zu sein,der sich hinter der Anonymität verstecken muss und gerne austeilt aber nichts einstecken kann?! Ich habe bloss keine Lust einen offenbar sinnlosen Dialog mit Dir zu führen, da Du nicht bereit bist Dich zu definieren, für was Du eintrittst und was Dir eigentlich wichtig ist etc.?! Ich bin gerne bereit auf konkrete Fragen zu antworten, diese vermisse ich aber bei Dir! Wenn Du auf keine meiner Fragen eingehst, so muss ich davon ausgehen,dass es Dir an einem Dialog gar nicht gelegen ist! Grüsse Erwin

 
Esmeralda fragte 3.10.2009

Arrogant ist es zu glauben, von außen bewegen zu müssen. Auch 68ger werden alt. Die Au-lang ist's her. Bedarfsor. MS ein Kniefall, Angst durch Aufklärung nehmen ein Unsinn. Karenz nicht vom ...

 
Erwin Riefler
Erwin Riefler antwortete 3.10.2009

Hallo Peter, leider hast Du meine Fragen nicht beantwortet, ich hätte gerne gewusst was Du für unsere Gesellschaft schon geleistet hast und wie Du Dir die Antworten auf die Probleme unserer Zeit vorstellst? Bis jetzt lassen sich nur pauschale Entwertungen bei Dir vorfinden,was eine Selbstwertproblematik vermuten lässt! Ich habe überhaupt kein Problem mit dem Alter aber vielleicht DU?! Wenn wir nichts tun, so wird sich auch nichts bewegen,ich habe schon viel bewegt und werde es auch gegenwärtig und in Zukunft tun und DU!? Gruss Erwin

 
Esmeralda fragte 30.9.2009

Lieber Erwin, Menschen kann man nicht motivieren. Ich vermisse bei einem Menschen von 62 eine gewisse Akzentuierung was Ideen betrifft. Manche deiner klingen eher wie Phrasen. Wo ist deine Idee?

 
Erwin Riefler
Erwin Riefler antwortete 2.10.2009

Was Du als Phrasen bezeichnest, sind meine tiefsten Überzeugungen! Was aber in aller Welt bringt Dich zur der absurden Annahme, daß man/frau Menschen nicht motivieren könnte?! Hier gilt es Überzeugungsarbeit zu leisten um den Resignierten und Politikverdrossenen wieder Mut zur Initiative zu machen. Du scheinst mir nicht zur 68 Generation zu gehören, wir haben die außerparlamentarische Oposition mitgetragen, waren erfolgreich mit unseren Protesten gegen die Inbetriebnahme von Zwentendorf und konnten den Erhalt der Stopfenreuter Au durchsetzen!!! Ich war in vielen BürgerInnenrechtsbewegungen aktiv,so z.B. in der Demokratischen Psychiatrie um,ebenfalls erfolgreich,Patientenrechte durchzusetzen, oder bei der Arbeitsgruppe "sanfte Geburt"! Erfolgreich waren auch diverse Menschenrechtsveranstaltungen, die ich mit orgarnisiert und moderiert hatte, da brauchst Du nur Frau Volksanwältin Stoisits fragen, die damals noch praktizierte Schubhaft von minderjährigen Asylanten konnten wir durch eine parlamentarische Initiative und mit Hilfe des ORF-Redaktion Hohes Haus beseitigen. Wennst etwas mehr über mich erfahren willst, den Professortitel habe ich auch nicht umsonst bekommen, kannst gerne Dich im google über mich erkundigen! Ich habe nicht bloß eine Idee, sondern deren viele, den vielfältig sind auch die Probleme unserer Zeit, auf die Antworten warten!!! Wenn Dir das alles nichts bedeutet, dann tust Du mir leid?! Leider weiß ich noch von Dir gar nichts, sag wie alt bist Du und was machst Du beruflich?